Vom Staatsversagen bei der Krisenbewältigung. Eine Einwändeveranstaltung mit Ulrich Schneider
Mit seinem neuen Buch „Krise. Das Versagen einer Republik“ legt Ulrich Schneider, langjähriger Haupt- geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, eine (Zwischen-)Bilanz jener Politik vor, mit der die Regierungskoalitionen des zurückliegenden Jahrfünfts den Herausforderungen von Pandemie, Inflation und Krieg zu begegnen versuchten. Als Experte für Sozialpolitik kommt er zu dem ernüch- ternden Schluss, dass die Krisenreaktion des Staates die gesellschaftliche Ungleichheit nicht nur nicht verringert, sondern sogar noch vergrößert hat. Zum Bohren dicker Bretter – und hierzu zählt er z.B. das Argumentieren gegen die Denkschablonen und Vorurteile des Neoliberalismus – gibt es aus seiner Sicht dennoch keine vernünftige politische Alternative.
Ulrich Schneider war von 1999 bis 2024 Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohl- fahrtsverbandes. Er hat 2024 das Buch „Krise. Das Versagen einer Republik“ veröffentlicht.
Dies ist eine Veranstaltung der Reihe „Einwände!“, mit Vorträgen zu ökonomischen und sozialen Themen in der bekannte Denkmuster hinterfragt werden. Sie findet in Kooperation mit folgenden Partnern statt: Evangelisches Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen, Volkshochschule Aachen, attac Aachen, Akademie des Bistums Aachen, Rosa Luxemburg Stiftung NRW, Eine Welt Forum Aachen e.V..
